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Nachstehend sind das Vorwort des Herausgebers sowie einige Pressestimmen und Lesermeinungen zum Buch: „Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom“
wiedergegeben. Der Autor ist dankbar für
Rückmeldungen von Lesern seines Buches und für Hinweise
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Vorwort des Herausgebers „Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom“. Wie der Titel des Buches bereits andeutet, sind es weiträumige Verbindungen, denen der Autor Wolfgang Hartmann folgt, um Licht in die hochmittelalterliche Geschichte des fränkischen Adelsgeschlechtes der „Reginbodonen“ zu bringen. Die Spurensuche beginnt am Untermain, im Spessart und Odenwald, wo Angehörige dieser Familie dominante Positionen einnahmen, darunter die Vogtei des Aschaffenburger Kollegiatstifts. Die spärliche, weit verstreute Quellenlage erforderte mühsame Recherchen und einen enormen Zeitaufwand, was allein schon aus der Vielzahl an Sekundärliteratur ersichtlich ist. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Es gelang dem Autor nicht nur eine weitgehende Rekonstruktion der von reichspolitischen Vorgängen und dramatischen Ereignissen geprägten Familiengeschichte der Reginbodonen, seine Forschungen decken auch viele darüber hinausreichende Zusammenhänge auf. Sie berühren die Genealogie zahlreicher verwandter Adelsfamilien, die Frühgeschichte bedeutender Burgen und die Gründung namhafter Klöster. Überraschenderweise ergeben sich auch völlig neue Erkenntnisse zur Identität, Entstehung und Deutung der berühmten Stifterfiguren im Naumburger Dom. Allein schon letzterer Sachverhalt weckt mit Sicherheit überregionales Interesse. Was die erarbeiteten Adelsgenealogien betrifft, so werden diese durch ihre Integrierung in den Kontext der allgemeinen Zeitabläufe und durch die Verdeutlichung politischer und besitzgeschichtlicher Hintergründe nicht nur konkreter nachvollziehbar, der Autor verstärkt dadurch auch ihre Aussagekraft für die regionale und lokale Geschichtsschreibung. Die herausragende Bedeutung der Reginbodonen für die untermainische Landesgeschichte ist auch der Grund für die Herausgabe dieses mit zahlreichen Abbildungen versehenen Werkes von Wolfgang Hartmann durch den Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e. V.
Carsten Pollnick (Geschäftsführender Vorsitzender des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V.) im Vorwort zum Buch.
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Akribisch und umfassend:
"Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom“: So lautet der Titel des dritten Buches von Wolfgang Hartmann. Der Kreisheimatpfleger präsentierte sein neuestes Werk am Freitagabend vor rund 200 Gästen im Pfarrsaal von Mömlingen. „Das Buch öffne den Blick weit über den Tellerrand des eigenen Heimatraumes hinaus, es beleuchte genealogische Zusammenhänge in bewundernswerter Akribie“, so Landrat Roland Schwing in seiner Begrüßungsrede. Für Wolfgang Hartmann gab das verschwundene Dorf „Hausen hinter der Sonne“ bei Mömlingen den Anstoß für seine langjährigen Forschungen. In einem Diavortrag ließ er die Besucher an seiner Suche teilhaben. Im Zentrum: die Reginbodonen. Angehörige dieses Geschlechts wies er als Vögte von Fulda und Mainz nach, als Grafen im Ufgau und Speyergau sowie – mit Diemar von Niedernberg, Heinrich von Clingenburg und Timo von Prozelten – am Untermain. Das Besondere an Hartmanns Methode: Sie beruht auf einer Mischung aus Recherche, Urkundenarbeit, Suche vor Ort und auch aus dem Mut zu manchmal gewagten Thesen, die aber immer mit wissenschaftlicher Sorgfalt auf ihre Überzeugungskraft überprüft werden. Oft spielt die Veste Trifels eine entscheidende Rolle bei der Suche nach genealogischen Zusammenhängen im Spannungsfeld der Salier- und der frühen Stauferzeit. Auch die Rätsel um die Herkunft der Grafen von Wertheim und von Gelnhausen darf Hartmann in seinem Werk als gelöst bezeichnen – schon das allein wäre ein Grund, ein Buch herauszugeben. Am faszinierendsten vielleicht: Die Erkenntnisse, die Hartmann über die berühmten Stifterfiguren im Naumburger Dom gewonnen hat. Wie der Mömlinger Historiker hier in zwei Figuren den „erschlagenen Graf Dietmar“ und“ Timo“ identifiziert und seine Theorien mit dem Blick auf die damaligen Bischöfe von Naumburg absichert, begeisterte auch bei der Buchpräsentation die Besucher.
Dr. Heinz Linduschka im „Main-Echo“ vom 06.12.2004.
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Eine Fülle völlig neuer Erkenntnisse...
"Ich kann Sie, sehr geehrter Herr Hartmann, nur zu diesem Buch beglückwünschen, das auch in seiner äußeren Form sehr gelungen ist. Die dargelegten weiten genealogischen Beziehungen, die mehrere historische Landschaften überspannen und dabei einen weiten Blick Ihrerseits zeigen, der leider vielen landesgeschichtlichen Arbeiten fehlt, werden die Forschung gewiss sehr anregen. Sie haben eine Vielzahl völlig neuer Bezüge herausgearbeitet. [...] Auch zu dem vieldiskutierten Problemkreis „Naumburger Stifterfiguren“ haben Sie zahlreiche neue Aspekte entwickeln können und die bisherige Literatur kritisch bewertet. Die wissenschaftliche Diskussion hierzu, das ist Ihnen ja durchaus bewusst, wird natürlich weitergehen. Ihr Buch, das ich nochmals nur sehr begrüßen und loben kann, wird dazu wichtige Anregungen liefern. Obwohl es wahrscheinlich vor allem wegen seiner Naumburg-Kapitel zitiert werden wird, hoffe ich, dass nicht übersehen wird, dass es doch auch eine Fülle weiterer Ergebnisse zu zahlreichen anderen Themen der Landes- und Adelsgeschichte enthält."
Dr. Helge Wittmann (bisher Universität Jena, jetzt Referent der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen) in Brief vom 06.01.2005 an den Autor. |
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Ludwig der Springer im Westchor?
Autor aus Hessen deutet
Skulpturengruppe im Naumburger Dom neu -
Naumburg. "Das ist eine sehr interessante Theorie", meinte Dr. Holger Kunde, Leiter der Domstiftsarchive und -bibliotheken. Er bezog seine Aussage auf die Frage unserer Zeitung, was er zu den Ausführungen von Wolfgang Hartmann aus dem hessischen [richtig: bayerischen] Mömlingen in Bezug auf die Stifterfiguren im Naumburger Dom meint. In seinem Buch "Vom Main zur Burg Trifels, vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom" deutet Hartmann einige der weltberühmten Stifterstandbilder, geschaffen im 13. Jahrhundert von einem unbekannten Meister, neu.
Sollten seine Überlegungen stimmen, dann befände sich im Dom zu Naumburg die älteste Darstellung des berühmten Thüringer Landgrafen Ludwig der Springer (1042 bis 1123). Es gibt bislang nur eine Abbildung von ihm, die allerdings aus dem 14. Jahrhundert stammt. Sie befindet sich auf Ludwigs Grabplatte im Kloster Reinhardsbrunn. Laut Buchautor Hartmann soll sich gegenüber von Ludwig dessen sagenumwobene Gattin Adelheid, Witwe des Pfalzgrafen Friedrich III. von Sachsen befinden.
Politisch sehr bedeutend "Das im Polygon des Naumburger Westchors memorierte Ereignis stellt die - gerade auch aus kirchlicher Sicht - politisch sehr bedeutende Schlacht am Welfesholz (1115) dar", meint Hartmann. Vor diesem historischen Hintergrund lasse sich die bislang so rätselhaft anmutende Gestaltung der am deutlichsten auf Graf Dietmar ausgerichteten Statuen der Grafen Wilhelm und Syzzo auf überzeugende Weise klären, davon ist der Autor überzeugt.
Die Schlacht am Welfesholz, einer Siedlung bei Hettstedt in der Gegend von Mansfeld, fand am 11. Februar 1115 statt. Sie war Höhepunkt er kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Heinrich V. und den sächsischen Edelleuten. Dieser Kampf ging zugunsten der sächsischen Edelleute aus, der Kaiser musste fliehen. In dieser Schlacht wurde Graf Dietmar von Selbold erschlagen. Der sächsische Bischof Reinhard von Halberstadt verweigerte den gefallenen Feinden die christlichen Begräbnisse, womit deren Seelen verdammt wurden.
Auch Gattin Adelheid In seinem Buch gelangt Hartmann zu der Ansicht, dass die Skulpturen im Naumburger Dom folgendermaßen geordnet sind: Am Eingang rechts Ludwig der Springer, ihm gegenüber Adelheid, Gattin Ludwigs. Die zweite von rechts ist Adelheid, Gattin Dietmars, dann folgen Uta und Ekkehard. Im Chorquadrat befinden sich laut Hartmann von rechts Timo, ein Sohn Dietmars von Selbold, Wilhelm von Camburg, Syzzo von Schwarzburg (Senior, gestorben 1115), Dietmar von Selbold, Hermann und Reglindis, danach Dietrich von Brehna.
Tatsächlich ist es so, dass nur einige der Polygonfiguren Inschriften auf ihren Schildern haben. Und die stammen nicht mehr aus dem 13., sondern aus dem 16 Jahrhundert. Professor Dr. Ernst Schubert stellte in seinem Buch "Naumburg, Dom und Altstadt" (2. Auflage, erschienen 1989) in Bezug auf die Stifterfiguren unter anderem fest: "Tatsächlich müssen (...) vorläufig noch viele Fragen ohne Antworten bleiben. Indessen würde eine exakte Identifizierung kaum viel helfen, es sei denn, man könnte mit den Namen auch eine Vorstellung verbinden." Diese Vorstellung hat nun Wolfgang Hartmann. Er hat sich auf die hochmittelalterlichen Spuren eines fränkischen Adelsgeschlechtes, der Reginbodonen - Vögte von Fulda und Mainz -, begeben, und kam so nach Naumburg.
Weitere Forschungen Der Autor spricht im Schlusswort seines Buches die Hoffnung aus, dass möglichst viele seiner Untersuchungsergebnisse aufgegriffen werden und den Anreiz zu weiter gehenden Forschungen bieten. Seine Spurensuche, die für ihn, wie er schreibt, überraschenderweise in Naumburg endete, habe vor längerer Zeit begonnen. Er habe ursprünglich lediglich versuchen wollen, die "besitzgeschichtlichen Rätsel" des nahe seines Heimatortes Mömlingen verschwundenen Dorfes "Hausen hinter der Sonne" zu lösen. Es wurde 1151 vom Bamberger Bischof als Lehen vergeben. "Dass diese Forschungen einmal bis zur ´Saale hellem Strande´ und zu den Rätseln des Naumburger Doms führen sollten, war in keiner Weise vorhersehbar", schreibt Wolfgang Hartmann in seinem Schlusswort.
Helga Heilig in „Naumburger Tageblatt“ vom 31.12.2005.
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Rezension
Wolfgang Hartmann geht in einer
ausführlichen Studie den Spuren eines fränkischen Adelsgeschlechts
zur Zeit des Investiturstreits nach. Sein ursprünglicher
Ausgangspunkt war dabei der Versuch, die Besitzgeschichte des nahe
seines Heimatortes Mömlingen verschwundenen Dorfes Hausen zu lösen,
das 1151 vom Bamberger Bischof als Lehen an die Grafen von Henneberg
vergeben worden war. Seine Forschungen auf den Spuren eines
fränkischen Adelsgeschlechts führten ihn dann allerdings, sowohl was
den Umfang der Arbeiten, als auch die regionale Ausdehnung angeht,
sehr viel weiter, als er selbst vermutet hatte, nämlich, wie der
Titel andeutet, vom Main zur Burg Trifels und vom Kloster Hirsau, in
das sich Diemar von Trifels als Gegner Heinrichs IV. „resignierend
(…) zurückzog“ (S. 9) bis zum Naumburger Dom, wo Hartmann eine
Neubewertung der berühmten Stifterfiguren vornimmt.
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Vielen Dank für das
Buch, das ich mit großem Interesse gelesen habe. Die Kenntnis der
verwandtschaftlichen Bindungen des Gründers von Kloster Posa zu den
Stifterfiguren in Naumburg schließt eine Wissenslücke und rundet das
Bild von der Klostergründung und den handelnden Personen weiter ab. S. Zeigner, Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Ländlichen Region - Kloster Posa/Zeitz
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"Ihr Buch über die Reginbodonen habe ich mit großem Interesse gelesen. Es ist ein wahrer Schatz an neuen Informationen über die insgesamt urkundenarme Zeit des Investiturstreites in Franken."
Dr. Rolf Lutz, Heimatfreunde Sachsenflur |
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"Ich bin tief beeindruckt von den zahlreichen neuen Zusammenhängen, die Sie zwischen den überlieferten Personen und Geschehnissen herstellen. [...] Ihr Werk enthält vieles an neuen Gedanken, auch an unkonventionellen, über bisherige Scheuklappen hinaus weisende Überlegungen. Besonders der Naumburger Abschnitt hat mich beeindruckt. [...].Ich bin überzeugt, dass Sie mit Ihrem Buch Bewegung in viele Überlegungen der historischen Forschung, nicht nur der genealogischen, bringen werden."
Prof. Dr. Egon Schallmaier, Wiesbaden/Saalburg
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"Sehr interessiert habe ich Ihr Buch
„Vom Main zur Burg Trifels, vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom“
gelesen und schätze Ihren Mut zu neuen Gedankengängen in der bislang
unzureichenden Aufarbeitung dynastischer Zusammenhänge beim
Landesausbau im Bereich des mittleren Saaletals. Andrei Zahn, Verein für Thüringische Geschichte e.V., Jena |
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Der Autor freut sich über weitere Kontakte mit Lesern seines Buches! |