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| Klöster | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Im Schatten der mächtigen Abtei Amorbach und ihrer Vögte, der Edlen von (Wall-) Dürn, stand das im frühen 13. Jahrhundert auf dem nahen Gotthardsberg errichtete Nonnenkloster St. Godehard. Es nahm die Stelle der 1168 durch Kaiser Friedrich Barbarossa zerstörten Burg Frankenberg ein. 1232 stifteten die Grafen von Rieneck im westlichen Spessart das Kloster Himmelthal und besetzten es mit Zisterzienserinnen. Später verwalteten die Aschaffenburger Jesuiten in mainzischem Auftrag das Kloster. Die schon im späten Mittelalter entstandene Tradition von Wallfahrten zu einer Marienkapelle auf dem Engelberg bei Großheubach veranlasste 1630 den Mainzer Erzbischof, das Kloster Engelberg zu erbauen und den Kapuzinern zu übergeben. Seit 1828 wird es von Franziskanern betreut. Das Franziskanerkloster Miltenberg geht ebenfalls auf das Jahr 1630 zurück; es konnte sich bis 1983 halten.
Ebenso wie der heute noch als Wallfahrtsziel beliebte Engelberg, zählen
die Stätten der drei mittelalterlichen Klöster zu den herausragenden
Sehenswürdigkeiten des Landkreises Miltenberg, auch wenn schon längst
keine Mönche oder Nonnen mehr in ihren Mauern leben. Besuchen auch Sie den imposanten,
zahlreiche Kunstschätze bergenden Gebäudekomplex der Abtei Amorbach, die
erhabene Ruine der romanischen Klosterbasilika auf dem sagenumrankten Gotthardsberg sowie das von Spessartwäldern und steilen
Weinbergen umrahmte Kloster Himmelthal an der Elsava. |
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